Seelenschmerz

 

 

Betroffene machen häufig eine wahre Odyssee durch. Sie werden von einem Facharzt nach den Anderen untersucht, machen sich Hoffnungen dass endlich eine körperliche Ursache gefunden wird und werden wieder und wieder enttäuscht: „Sie haben nichts, heißt es nach jeder Untersuchung.“ Nach oft jahrelangen organischen Untersuchungen ist es für die Betroffenen dann schwer, sich eine psychische Ursache ihrer Beschwerden vorzustellen. Sie sind in der Regel hilfloser als chronisch Schmerzkranke mit organischen Veränderungen wie Rheuma oder Krebs, da sie ihre Schmerzen nicht zuordnen können bzw. nicht verstehen. Auch wenn sich bei der somatoformen Schmerzstörung keine auffälligen Befunde, Laborveränderungen und/oder Auffälligkeiten im Röntgenbild finden, gibt es keinen Zweifel daran, dass die Schmerzen echt und nicht eingebildet sind.

 

 

Die Ursachen: Seelenschmerz bringt Körperschmerz

Ursachen der im Rahmen einer somatoformen Schmerzstörung erlebten Schmerzempfindungen sind keine körperlichen Störungen. Den Hintergrund dieser Schmerzerkrankung bildet vielmehr eine Störung der Schmerz- und Stressverarbeitung. Betroffene sind stress - und schmerzempfindlicher als andere Menschen. Psychischen Einflüssen kommt für den Beginn und die Aufrechterhaltung der Erkrankung eine wichtige Rolle zu. Das wird verständlich, wenn man weiß, dass das Schmerzempfinden u.a.  in einem Gebiet des Gehirns entsteht, das auch Sitz der Gefühle ist. Körperschmerz und Seelenschmerz sind daher eng miteinander verwoben. So kommt es zu einer Verknüpfung von Schmerz und negativen Gefühlen, die durch Ausgrenzung, Mangelsituationen oder Verlusterfahrungen früh im Leben hervorgerufen werden. Sozialer Stress in der Ursprungsfamilie oder frühe reale Schmerzerlebnisse, beispielsweise durch Alkoholismus, chronische Krankheit oder Scheidung der Eltern oder durch körperliche Misshandlung und emotionale Vernachlässigung, können eine Rolle spielen.

Schmerzen und negative Gefühle können  später im Leben durch körperliche oder psychosoziale Auslöser, wie beispielsweise häufige Konflikte, länger anhaltende  Überforderung am Arbeitsplatz oder in der Familie oder Ausgrenzung in Form von Mobbing am Arbeitsplatz, wieder re-aktiviert werden.

In der Behandlung der somatoformen Schmerzstörung geht es also weniger um Schmerzbewältigung oder „mit den Schmerzen leben“ lernen, sondern um die psychotherapeutische Bearbeitung der zu Grunde liegenden Konflikte oder andauernden Überforderungssituationen. 

Eine wichtige Rolle spielen Körper-, Musik- oder Kunsttherapie . Schmerzmittel bringen dagegen meist keine oder allenfalls eine kurzfristige Schmerzlinderung. 

 

 

Mit begleitenden - tiefgehenden Gesprächen und mit unterstützung von Hypnose kann auch hier noch vieles erreicht werden. Rufen Sie mich unverbindlich an um in einem Gespräch zu klären was wir für Sie tun können. 

 

wie Schmerz entsteht 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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